Unser Tipp für Sie

Anforderungen an Arbeitsplätze und Verkehrswege auf Baustellen im Grenzbereich zum Straßenverkehr

Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) geben den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse für das Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten wieder. Sie werden vom Ausschuss für Arbeitsstätten ermittelt bzw. angepasst und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekannt gemacht.

Diese ASR A5.2 konkretisiert im Rahmen des Anwendungsbereichs die Anforderungen der Verordnung über Arbeitsstätten. Bei Einhaltung der Technischen Regeln kann der Arbeitgeber insoweit davon ausgehen, dass die entsprechenden Anforderungen der Verordnung erfüllt sind. Wählt der Arbeitgeber eine andere Lösung, muss er damit mindestens die gleiche Sicherheit und den gleichen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten erreichen. Die ASR dient dem Schutz von Beschäftigten auf Baustellen vor Gefährdungen durch den fließenden Verkehr im Grenzbereich zum Straßenverkehr. Sie konkretisiert die Anforderungen an das Einrichten und Betreiben von Arbeitsplätzen und Ver-kehrswegen auf diesen Baustellen in § 3a Absatz 1 Arbeitsstättenverordnung sowie insbesondere in Punkt 5.2 Absätze 2, 3 und 4 des Anhangs der Arbeitsstättenverordnung.

Diese ASR gilt für das Einrichten, Betreiben und den Abbau von Arbeitsplätzen und Verkehrswegen auf Baustellen im Grenzbereich zum Straßenverkehr, bei denen durch den fließenden Verkehr Gefährdungen für die Beschäftigten entstehen können. Sie findet auch Anwendung für die dazugehörenden Verkehrssicherungsarbeiten. Sie unterstützt bei der Ermittlung und Beurteilung dieser Gefährdungen sowie bei der Planung und Umsetzung von Schutzmaßnahmen zur Gestaltung sicherer Arbeitsplätze und Verkehrswege auf Baustellen im Grenzbereich zum Straßenverkehr. Diese ASR soll in allen Planungsphasen berücksichtigt werden.

Können die Mindestmaße nicht eingehalten werden, sind als Ergebnis einer Gefährdungsbeurteilung Schutzmaßnahmen festzulegen, die mindestens die gleiche Sicherheit und den gleichen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten erreichen. (Quelle: www.baua.de)

Zum Thema bieten auch wir ab Mai 2019 Seminare an. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte per Telefon unter +49 3441 71 82 75 0 oder per Mail unter info@gerhardt-ingenieure.de an uns.

 

Vom Brandschutzhelfer bis zum Sicherheitsbeauftragten Unser Seminarangebot für Mai und Juni 2019

 

Brandschutzhelfer (6. Mai / 2. Juli)

Nach dem Arbeitsschutzgesetz hat der Arbeitgeber die Pflicht, geeignete  Notfallmaßnahmen zu treffen. Besonders zur Brandbekämpfung und Evakuierung der in seinem Unternehmen Beschäftigten ist die Ausbildung und Bestellung von Brandschutzhelfern und Benennung von Evakuierungshelfern ein unverzichtbarer Beitrag, um dieser Verpflichtung gerecht zu werden. Konkretisiert werden die Anforderungen an Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer in der technischen Regel für Arbeitsstätten (ASR) A2.2. Hier werden die theoretischen Inhalte einer Unterweisung und praktische Übungen mit Feuerlöscheinrichtungen vorgegeben. Sind die Inhalte der ASR im Betrieb umgesetzt, so erfüllt der Arbeitgeber die gesetzlichen Forderungen.

Fortbildung für Koordinatoren nach Baustellenverordnung (7. Mai / 3. Juli)

Als geeigneter Koordinator (Sicherheits-und Gesundheitskoordinator) tragen Sie, wie Sie wissen, auf Baustellen eine hohe Verantwortung gegenüber allen am Bau Beteiligten. Deshalb ist es sehr wichtig, sich ständig Fortzubilden und sein Wissen auf aktuellem Stand zu halten. Vielfältig sind die Anforderungen an Ihre Person und die Stellung, die Sie inne haben. Dieses Seminar dient auf der einen Seite Ihrer Fortbildung und auf der anderen Seite dem Erfahrungsaustausch untereinander und mit dem Referenten. Anhand von Beispielen aus der Praxis sowie Gerichtsurteilen, erläutern Ihnen Fachreferenten, die wie Sie aus der Praxis kommen, wie man diese Situationen bewertet bzw. welche Schlussfolgerungen sich daraus für einen selbst ergeben können.

Grundlagen Explosionsschutz (21. Mai)

Der Arbeitgeber hat auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz i. V. m. § 6 der Gefahrstoffverordnung die organisatorischen und technischen Schutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik festzulegen, die zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten oder anderer Personen vor Brand- und Explosionsgefährdungen erforderlich sind. Dieses Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Brand- und Explosionsschutz die notwendig sind, um Risiken einschätzen und Maßnahmen davon ableiten zu können.

Die neue Gefährdungsbeurteilung nach Betriebssicherheitsverordnung (27. Mai / 12. Juni / 13. Juni)

Die Betriebssicherheitsverordnung vom 01.06.2015 stellt neue und erhöhte Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung. Die Verpflichtung für alle Arbeitgeber zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen ist in den § 5 des Arbeitsschutzgesetzes und § 3 der Betriebssicherheitsverordnung festgelegt. Hierbei sind alle Gefährdungen, die am entsprechenden Arbeitsplatz oder durch die Nutzung der notwendigen Arbeitsmittel vorhanden sind, zu erfassen und geeignete Maßnahmen zum Schutz des Arbeitnehmers festzulegen. In regelmäßigen Abständen müssen die Arbeitsbedingungen neu bewertet werden.

Verkehrssicherungspflichten: Der sichere Spielplatz (3. Juni)

Ob Gemeinde, Architekt oder Elterninitiativen – wer Spielplätze und Freizeitanlagen plant oder betreibt, ist im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht für die Sicherheit verantwortlich und haftet für Unfallfolgen. Zum Schutz der Kinder fordert DIN EN 1176 ein Sicherheitsmanagement durch den Betreiber. Dazu gehören regelmäßige Spielplatzkontrollen bzw. Spielplatzinspektionen. Der Betreiber des Spielplatzes ist dazu verpflichtet, eine entsprechend geeignete Person mit dieser Aufgabe zu betrauen. Voraussetzung ist die persönliche und fachliche Eignung.

Fortbildung Sicherheitsbeauftragter (7. Juni)

Sicherheitsbeauftragte haben eine verantwortungsvolle Aufgabe im Unternehmen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben ist es unerlässlich, sich ständig auf dem aktuellen Stand der Rechtsvorschriften, dem aktuellem Unfallgeschehen und vielem anderen mehr, zu halten. In diesem Seminar wird auf die grundlegenden Änderungen eingegangen und Sie erhalten Hinweise sowie Anregungen durch Praxisbeispiele, wie Sie die Verordnung rechtssicher und praxisnah umsetzen können. Vor allem Sicherheitsbeauftragte aus KMU erhalten wichtige Hilfestellungen bei der Anwendung und Umsetzung dieser Rechtsvorschriften.

Motorsägenausbildung (15. + 22. Juni)

Zunehmend fordern Forstämter und Privatwaldbesitzer den Nachweis einer Motorsägenausbildung gemäß den geltenden Vorschriften. Doch auch in Ihrem privaten Bereich sollten Sie sich immer fragen: Sägen Sie sicher? Unwissenheit kann tödlich enden ! Unfallstatistiken zeigen: Leichtsinn kann Sie teuer zu stehen kommen. Ob Sie Arbeiten mit der Motorsäge im eigenen Garten arbeiten, als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr einem Freund beim Ausästen helfen…bitte denken Sie an mögliche Folgen.

Denken Sie an Ihren Versicherungsschutz

Unfälle mit Motorsägen haben oft schlimme Verletzungen mit Langzeitwirkung zur Folge. Das kann schmerzhaft und es kann für Sie teuer werden. Denn Versicherungen tun sich schwer damit, Folgekosten zu übernehmen, wenn Sie nicht die sachgemäße Verwendung der Motorsäge nachweisen können. Deshalb wird unsere Ausbildung von einem zertifizierten Prüfer vorgenommen. Sie ist für den privaten wie den gewerblichen Bereich bestimmt. Nach bestandener Prüfung erhalten Sie einen anerkannten Ausweis, der Sie zum Führen einer Motorsäge berechtigt.

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