Weltweit größtes Schnitzel im
niederbayrischen Mengkofen zubereitet

Am Sonntag, den 15. September 2019 gegen 16 Uhr war es geschafft: Das Team des Gartenbauvereins Mengkofen hat den Weltrekord für paniertes Schnitzel klar geschafft. Das panierte Schnitzel ist 70 Quadratmeter groß und wiegt mehr als 1.200 Kilogramm. Es wurde in rund 15.000 Litern Öl gebraten und anschließend für einen guten Zweck verkauft.

Doch bevor das Schnitzel gebraten und verkauft werden konnte, mussten die Veranstalter einige Sicherheitshürden meistern und riefen uns dafür zu Hilfe. Vor Ort ließ sich unser Sicherheitsingenieur alle Pläne zum Weltrekordversuch zeigen, man erläuterte ihm die geplante Vorgehensweise und sprach über die Vorkehrungen zur Absicherung aller Beteiligten. Nach den Besprechungen mit dem Veranstalter folgte nun die Absprache mit den zuständigen Behörden der Landesregierung und dem Gewerbeaufsichtsamt, denn diese wollten vor Erteilung einer Genehmigung zur Durchführung des Events zahlreiche Nachweise und Beurteilungen. Viel Arbeit für uns, denn jetzt setzten wir uns daran, Gefährdungsbeurteilung und Explosionsschutzdokument für die Veranstaltung zu erarbeiten. Dies gestaltete sich schwieriger als gedacht, da immer wieder neue Forderungen auf den Tisch kamen, die es zu meistern galt. Nach einigen schlaflosen Nächten, zahlreichen Gesprächen und vielen Stunden der Ausarbeitung war es dann endlich geschafft. Die Veranstalter bekamen ihre Genehmigung um den Weltrekordversuch, welcher erfolgreich über die Bühne ging, durchführen zu können. Doch unsere Arbeit war noch nicht beendet, denn zum Event waren wir ebenfalls vor Ort um Aufbau und Ablauf zu überwachen. Vertreter des Eichamts, des Guinessbuchs der Rekorde, der Lebensmittelkontrolle und der Feuerwehr waren ebenfalls dabei, als das Schnitzel fertig gebraten war. Sie haben die Bedingungen überprüft, damit der Rekord anerkannt werden konnte.

Der Gartenbauverein Weichshofen veranstaltete die Aktion und verkaufte die Schnitzel-Semmeln für fünf Euro und spendete den Erlös an wohltätige Organisationen der Region. Als wir vor Ort von der Spendenaktion erfuhren, war für uns klar, dass wir uns mit unseren Einsatzstunden am Projekt beteiligen, so dass die Spendensumme höher ist.

Wer mehr zum Weltrekord erfahren möchte, kann sich hier näher informieren.

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