Ingenieurgesellschaft startet Vortragsreihe für Unternehmen. Themen rund um die Arbeitssicherheit im Fokus.

„Das Verhüten von Unfällen darf nicht als eine Vorschrift des Gesetzes aufgefasst werden, sondern als ein Gebot menschlicher Verpflichtung und wirtschaftlicher Vernunft.“

Gastgeber Gilbert Baumann eröffnet

Kein geringerer als Werner von Siemens traf diese richtige Feststellung. Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir aber: in der Praxis sieht das noch immer und in etlichen Unternehmen ganz anders aus. Kostendruck und Ressourcenmangel sind allzu oft Argumente dafür, in der strategischen Ausrichtung Maßnahmen der Arbeitssicherheit hinten an zustellen. Im schlimmsten anzunehmenden Fall mit verheerenden Folgen für Unternehmen und Beschäftigte.
Deshalb ist die Gerhardt Ingenieurgesellschaft mit einer Vortragsreihe unterwegs, die gestern (26.01.2017) beim Zeitzer Unternehmen Automobile Baumann als Gastgeber startete.

Auf der Agenda standen: die Betriebssicherheitsverordnung 2015 und Prüfung von Regalsystemen.

Reinhard Gerhardt, Geschäftsführer der Ingenieurgesellschaft, ging in seinen Vorträgen neben Grundsätzlichem vor allem auf konkrete Veränderungen geltender Rechtsnormen ein und welcher Handlungsbedarf sich daraus für Unternehmen ergibt.

Reinhard Gerhardt beim Vortrag

Er nähme als Sicherheitsingenieur in Unternehmen häufig nicht hinreichende Kenntnisse darüber wahr, wie etwa Gefährdungen im Umgang mit Arbeitsmitteln richtig zu beurteilen und die daraus folgenden Risiken einzuschätzen sind. Genau betrachtet seien damit Verstöße gegen Rechtsnormen von grober Fahrlässigkeit bis hin zum Vorsatz verbunden, ohne dass sich das Unternehmen dessen bewusst ist. Allein aus Unwissenheit, die ja bekanntlich vor Strafe nicht schützt, stünden sie im Schadensfall plötzlich Haftungsansprüchen gegenüber, denen sie nichts entgegen zu setzen haben. “Das ist vermeidbar”, weiß der erfahrene Praktiker.

Am Ende konnte kaum verwundern, dass sich in Gesprächen Zuhörer bekannten, sie hätten nicht nur manch Neues erfahren, sondern hätten in ihrem Unternehmen auch diese und jene Lücke erkannt.

Reinhard Gerhardt:

Maßnahmen des Arbeitsschutzes rechtzeitig einzuplanen und in den Arbeitsprozess einzubinden ist sinnvoller und Kosten sparender, als hinterher Korrekturen vorzunehmen!

Deshalb werde er mit seiner Ingenieurgesellschaft in den nächsten Monaten mit diesem Veranstaltungsformat durch die Lande reisen und neben Informationen auch aktuelle Seminare zu Themen rund um die Arbeitssicherheit anbieten.

 

 

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