Darum gehören Führung und Arbeitssicherheit zusammen

Gehören Führung und Arbeits-, Gesundheits- sowie Brandschutz zwangsläufig zusammen? Die Antwort lautet ganz klar: Ja! Fehlzeiten von Mitarbeitern bedeuten hohe Kosten für die Unternehmen. Besonders in kleinen und mittleren Betrieben kann der Ausfall von Mensch und Maschine empfindliche Störungen im Betriebsablauf verursachen. Deshalb liegt es naturgemäß in Ihrem unternehmerischen Interesse, Arbeitsunfälle und Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz zu vermeiden. Doch nicht nur hier müssen Sie ständig auf dem neuesten Stand der Dinge sein, denn als Unternehmer sind Sie letztendlich für alle Bereiche verantwortlich. Deshalb ist es wichtig, dass die Mitarbeiter und Führungskräfte im Haus gut geschult und auch der Unternehmer alle Gesetze und Verordnungen kennt, so dass die Sicherheit eines jeden einzelnen zu jeder Zeit gewährleistet ist.

Wir unterstützen Sie in diesem Bereich mit unseren Schulungen, Seminaren sowie den zahlreichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter, Führungskräfte und Unternehmer. Vorträge, Seminare, Trainings und praktische Ausbildungen dienen zur Auffrischung und für den Neuerwerb von Wissen. Spezielle Seminare und Prüfungen dienen dem Erwerb und Bestand von Befähigungs- und Sachkundenachweisen. Nutzen Sie daher unsere Seminarangebote im Juli und August.

Zum Thema bieten auch wir jetzt wieder verschiedene Seminare an. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte per Telefon unter +49 3441 71 82 75 0 oder per Mail unter info@gerhardt-ingenieure.de an uns.

 

Sommer Seminarangebote

Befahren von Behältern, Silos und engen Räumen  (1. Juli)

Eine der häufigsten Unfallschwerpunkte sind Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen. Deshalb müssen vor Beginn der Arbeiten die Gefährdungen ermittelt, das Risiko beurteilt und entsprechende Schutzmaßnahmen davon abgeleitet werden. Dieses Seminar als Grundmodul für weitere Aufbauseminare zeigt Ihnen die grundlegenden Anforderungen an diese Arbeiten. Darüber hinaus soll es dazu beitragen, die Unfälle in diesen Arbeitsbereichen zu minimieren und es soll mithelfen, dass Sie bzw. Ihre Beschäftigten auch morgen noch gesund wieder nach Hause kommen.

Arbeits-, Brand- und Explosionsschutz aus Unternehmersicht (3. Juli / 10. Juli)

Der Gesetzgeber fordert von Arbeitgebern die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Dies gilt in allen Tätigkeitsbereichen. Durch die Novellierungen in den letzten Jahren im Arbeitsschutzgesetz und den dazu erlassenen Rechtsverordnungen (Betriebssicherheitsverordnung, Arbeitsstättenverordnung u.s.w.), ergeben sich neue Anforderungen an den Arbeitgeber und um Haftungsrisiken zu minimieren, ist es unerlässlich diese zu kennen und umzusetzen.

Brandschutzhelfer (2. Juli)

Nach dem Arbeitsschutzgesetz hat der Arbeitgeber die Pflicht, geeignete  Notfallmaßnahmen zu treffen.
Besonders zur Brandbekämpfung und Evakuierung der in seinem Unternehmen Beschäftigten ist die Ausbildung und Bestellung von Brandschutzhelfern und Benennung von Evakuierungshelfern ein unverzichtbarer Beitrag, um dieser Verpflichtung gerecht zu werden. Konkretisiert werden die Anforderungen an Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer in der technischen Regel für Arbeitsstätten (ASR) A2.2. Hier werden die theoretischen Inhalte einer Unterweisung und praktische Übungen mit Feuerlöscheinrichtungen vorgegeben. Sind die Inhalte der ASR im Betrieb umgesetzt, so erfüllt der Arbeitgeber die gesetzlichen Forderungen.

Arbeitsschutz für Einkäufer (3. Juli)

Am 01.06.2015 hat sich die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) maßgeblich geändert.
In ihr wird explizit auf die Gefährdungsbeurteilung und in dem Zusammenhang, auf die Beschaffung von Arbeitsmitteln und Dienstleistungen eingegangen. Daraus resultiert auch eine Verantwortung und Haftung für Einkäufer. Dieses Seminar gibt Ihnen einen Überblick über das Thema und zeigt Lösungswege auf, wie die Haftung des Einzelnen minimiert oder ausgeschlossen werden kann.

Fortbildung geeignete Koordinatoren nach BaustellV. (3. Juli)

Als geeigneter Koordinator (Sicherheits-und Gesundheitskoordinator) tragen Sie, wie Sie wissen, auf Baustellen eine hohe Verantwortung gegenüber allen am Bau Beteiligten. Deshalb ist es sehr wichtig, sich ständig Fortzubilden und sein Wissen auf aktuellem Stand zu halten. Vielfältig sind die Anforderungen an Ihre Person und die Stellung, die Sie inne haben. Dieses Seminar dient auf der einen Seite Ihrer Fortbildung und auf der anderen Seite dem Erfahrungsaustausch untereinander und mit dem Referenten. Anhand von Beispielen aus der Praxis sowie Gerichtsurteilen, erläutern Ihnen Fachreferenten, die wie Sie aus der Praxis kommen, wie man diese Situationen bewertet bzw. welche Schlussfolgerungen sich daraus für einen selbst ergeben können.

Die neue Betriebssicherheitsverordnung (4. Juli)

Die Betriebssicherheitsverordnung richtet sich an den Arbeitgeber und gilt für die Verwendung von Arbeitsmitteln. Ziel dieser Verordnung ist es, die Sicherheit und den Schutz der Gesundheit von Beschäftigten bei der Verwendung von Arbeitsmitteln zu gewährleisten. Durch die Novellierung der Verordnung im Jahr 2015 ergeben sich neue Anforderungen an den Arbeitgeber und um Haftungsrisiken zu minimieren ist es unerlässlich diese zu kennen und umzusetzen. In diesem Seminar wird auf die grundlegenden Änderungen eingegangen und Sie erhalten Hinweise sowie Anregungen durch Praxisbeispiele, wie Sie die Verordnung rechtssicher und praxisnah umsetzen können. Vor allem KMU erhalten wichtige Hilfestellungen bei der Anwendung und Umsetzung dieser Verordnung.

Fortbildung Befähigte Person zur Prüfung ortsfester und statischer Regalanlagen (29. oder 30. Juli)

Gesetzliche Grundlage zur regelmäßigen Prüfung von Regalsystemen und Lagereinrichtungen ist die Betriebssicherheitsverordnung. Die Prüfung von ortsfesten Regalsystemen aus Stahl erfolgt nach den Vorgaben der DIN EN 15635. Befähigte Personen, die entsprechende Prüfungen an Arbeitsmitteln vornehmen, sind nach geltender TRBS 1203 zur Weiterbildung verpflichtet. Dazu gehört die Durchführung von mehreren Prüfungen pro Jahr (Erhalt der Prüfpraxis) und die regelmäßige Auffrischung der Kenntnisse zum Stand der Technik, der technischen Regelwerke sowie weiterer Vorschriften aus dem Bereich der Unfallversicherungsträger oder des betrieblichen Arbeitsschutzes.

Beauftragung und Zusammenarbeit mit Fremdfirmen (16. oder 30. August)

Beabsichtigt, entsprechend der Betriebssicherheitsverordnung, ein Arbeitgeber (Auftraggeber) in seinem Unternehmen, durch eine betriebsfremde Person (Auftragnehmer), Tätigkeiten ausführen zu lassen, so darf er dafür nur solche Auftragnehmer beauftragen, die über die für die geplanten Arbeiten erforderliche Fachkunde verfügen. Der Arbeitgeber, als Auftraggeber, hat die Auftragnehmer, die ihrerseits Arbeitgeber oder Selbständige sind, über die von seinen Arbeitsmitteln ausgehenden Gefährdungen und über unternehmensspezifische Verhaltensregeln zu informieren. Der Auftragnehmer hat den Auftraggeber und alle andere Arbeitgeber über die Gefährdungen, die durch seine Tätigkeiten für Beschäftigte des Auftraggebers und alle anderen Arbeitgeber zu informieren.

Fortbildung Sicherheitsbeauftragter (19. August)

Sicherheitsbeauftragte haben eine verantwortungsvolle Aufgabe im Unternehmen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben ist es unerlässlich, sich ständig auf dem aktuellen Stand der Rechtsvorschriften, dem aktuellem Unfallgeschehen und vielem anderen mehr, zu halten. In diesem Seminar wird auf die grundlegenden Änderungen eingegangen und Sie erhalten Hinweise sowie Anregungen durch Praxisbeispiele, wie Sie die Verordnung rechtssicher und praxisnah umsetzen können. Vor allem Sicherheitsbeauftragte aus KMU erhalten wichtige Hilfestellungen bei der Anwendung und Umsetzung dieser Rechtsvorschriften.

Befähigte Person zur Prüfung von kraftbetriebenen und verfahrbaren Regalanlagen (22. August)

Fehlerhafte Montagen, keine Bestimmungsgemäße Verwendung, beschädigte Bauteile, kann zu erheblichen Beeinträchtigungen und Überlastungen führen, bis hin zum Totalversagen der Regalanlage und damit verbundenen Personenschäden, wie es sich leider in der Vergangenheit gezeigt hat. Stellt sich bei einem Unfall heraus, dass die erforderlichen sicherheitstechnischen und gesetzlichen Bestimmungen nicht eingehalten wurden, geht der Versicherungsschutz sowie Produkthaftung verloren. Der Arbeitgeber ist nach ArbSchG sowie BetrSichV verpflichtet regelmäßige Inspektionen, durch eine Befähigte Person zur Prüfung von dynamischen und kraftbetriebenen Regalanlagen durchzuführen.

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